KRISE ANGST TRAUER

Informationsseite zum Thema Krise & Krisenbewältigung

Persönliche Beratung

Du bist auf der Suche nach einer persönlichen Beratung? Ich begleite dich gerne bei deiner eigenen Entdeckungsreise und helfe dir deine eigenen inneren Ressourcen zu finden.

Krise, Angst & Trauer

Wir alle durchleben Krisen in unserem Leben. Auf dieser Seite findest du Informationen zu Themen wie Krisenbewältigung, Angst, Abschied, Trauer etc.

Informationsstelle für psychologische Beratung

Im Abschnitt SELBSTHILFE findest du Wissenswertes rund um die Themen Psychosoziale Beratung, Psychologie, Psychotherapie sowie Kontakte zu Beratungsstellen, Literatur, Plattformen zum Austauschen u.v.m.

krisen und ihre phasen

Krisen und ihre Phasen

krisen und ihre phasen

Laut dem Duden, bedeutet das Wort Krise eine schwierige Situation bzw. Zeit, die den Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung darstellt. Es werden traumatische Krisen von Veränderungskrisen unterschieden. Traumatische Krisen treten plötzlich und unvorhergesehen auf wie z.b. der Tod einer geliebten Person, Trennung aus heiterem Himmel, schwere Krankheit, Kündigung, Umwelt-Katastrophen usw. Veränderungskrisen entwickeln sich über längeren Zeitraum und sind Situationen die meist zum Leben dazu gehören wie z.B. die Pubertät, eine Geburt, Pension, Umzug usw. Krisen sind sehr individuell. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf verschiedene Ereignisse. Das seelische Gleichgewicht gerät aus den Fugen und lässt unsere Welt zusammenstürzen.

Erleidet eine Person eine traumatische Krise dann befindet sie sich am Beginn in der Schockphase. Hier regiert inneres Chaos und Verzweiflung. Danach folgt die Reaktionsphase die bis zu mehreren Wochen andauern kann. In dieser Phase wird die Person mit der Realität konfrontiert und es folgen starke Emotionen bzw. auch Aggressionen. Die dritte Phase wird Bearbeitungsphase genannt. Diese kann Wochen bis Monate dauern. Hier entstehen erste Zukunftsperspektiven und die allmähliche Lösung von Vergangenheit und Trauma. Die letzte Phase ist die Neuorientierung. Es entstehen neue Beziehungen, Erfahrungen werden verstanden, das Selbstbewusstsein erneuert sich.

Krise als Chance

krise als chance

Eine Krise birgt Gefahren wie Ausweglosigkeit, Verzweiflung, Rückzug usw. Krisen sind aber auch Chancen um neue Pfade zu beschreiten, das Leben zu überdenken und sich neu zu entdecken. Durch Krisen wachsen wir und sammeln Erfahrungen.

Joseph Campell ist Mythenforscher und Philosoph. Er analysiert unsere Märchen und Geschichten und entdeckte einen Roten Faden, ein Grundmuster in all diesen Geschichten. Dieses nannte er die Heldenreise. Jede Geschichte erzählt das gleiche. Die Heldenreise ist ein Grundmuster aus drei wesentlichen Bestandteilen: Trennung, Initiation und Rückkehr. Das Abenteuer ruft und der Held muss Prüfungen bestehen. Er trifft Menschen/Situationen, die ihm schaden und Menschen/Situationen, die ihm helfen. Neue Türen öffnen sich. Der Held muss Krisen meistern und findet so zum wahren Selbst. Alle Abenteuergeschichten der Menschheit folgen diesem Muster. Man kommt an einen dunklen, unbekannten Ort (Krebs, Kündigung, Scheidung…) und wird mit sich selbst konfrontiert. Man muss sich seiner Angst stellen und bekommt so eine neue Stärke. Menschen wachsen an Krisen und werden zu ihren eigenen Helden.

Es ist schwer einen Beweis dafür zu liefern, aber ich bin davon überzeugt, dass Krisen uns zu dem machen, wer und was wir heute sind. Es geht nicht darum, was uns passiert, sondern, was wir daraus machen. Es braucht Mut, uns selbst anzusehen und aus unseren Krisen zu wachsen. Wenn du Hilfe brauchst bin ich gerne für dich da.

krise als chance
Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.

Dalai Lama

Trauern & Abschied nehmen

trauern und abschied nehmen

Eines der schlimmsten Schicksale im Leben, ist einen nahestehenden Menschen zu verlieren. Um diese schwere Zeit besser verarbeiten zu können, braucht es genügend Raum für den Abschied und emotionale Unterstützung.

Wie also kannst du einem Hinterbliebenen helfen? Nimm seine Gefühle und Ängste ernst und höre ihm zu. Schaffe eine vertrauensvolle Beziehung indem du einfach da bist. Vermittle, dass du diesen Menschen nicht alleine lässt und zeige Verständnis für Gefühlsausbrüche. Schenke der Person Geborgenheit, Achtung und Respekt.

Abschiedsrituale helfen, Verluste leichter zu verarbeiten. Möchtest auch du dich von einer wichtigen Person verabschieden, dann halte deine Erinnerungen an diese Person auf Papier fest. Schreibe dir auf, was dir an dieser Person wichtig war. Was war das Gute an ihm und an eurer Beziehung? Was hast du von dieser Person für dein Leben mitnehmen können? Wofür bist du dankbar? Schreibe deine Zeilen wie einen Brief an diesen Menschen.

trauern und abschied nehmen

Unsere Ängste…sind unsere Freunde

unsere Ängste sind unsere Freunde

Wer diese Überschrift gerade gelesen hat, wird sich jetzt wahrscheinlich denken: „Was für ein Quatsch!“ Aber es stimmt. Es liegt in unserer Natur, Dingen aus dem Weg zu gehen, die uns Angst machen. Aber genau dadurch schüren wir unsere Ängste um so mehr. Je mehr wir vermeiden, desto stärker holt es uns wieder ein. Wollen wir unsere Ängste los lassen, so dürfen wir zuerst Freundschaft mit ihnen schließen. Dazu müssen wir unsere Komfortzone verlassen und die Angst wahrnehmen. Der direkte Kontakt mit unserer Angst ist eine große Chance für uns. Daher ist es wichtig mit unseren Ängsten umgehen zu lernen. Wenn wir es schaffen, uns mit unserer Angst zusammen zu schließen, dann haben wir die Chance auf ein erfülltes und freies Leben.

Daher ist folgendes wichtig: Laufe nicht vor deiner Angst davon – sei mutig und übernimm die Führung. Lerne deine Angst kennen, wie einen Freund. Durch die Auseinandersetzung mit ihr kannst du viel über dich selbst erfahren. Ängste sind meist mit Gefühlen verbunden. Das Zulassen dieser Gefühle ist wichtig, um mit deiner Angst in Kontakt kommen zu können. Nimm den Kontakt zu deiner Angst auf. Ängste sind nicht einfach da, sie haben ihren Ursprung meist aus vergangenen Situationen. Diese Angst ist nur die Reaktion auf etwas, mit dem du (noch) nicht umzugehen weißt. Suche den Ursprung dieser Angst. Gerne helfe ich dir durch deine Krise, um mit deiner Angst in Kontakt zu kommen und sie gehen lassen zu können.

unsere Ängste sind unsere Freunde
Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.
Luise Rinser, dt. Schriftstellerin

Was zählt am Ende?

was zaehlt am ende

Die Australierin Bronnie Ware, ehemalige Palliativpflegerin, ist die Autorin des Buches „5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen“. Als Pflegerin für Sterbende hat sie sich viel mit dem Thema Tod auseinandergesetzt. Sie hat mit unzähligen Sterbenden gesprochen und die 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, zusammengefasst:

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.
Meist kümmern wir uns um andere – um unseren Partner, die Kinder, die Eltern, die Firma, die Freunde usw. Den wichtigsten Menschen vergessen wir oft dabei: uns selbst. Habe den Mut und räume dir Zeit nur für dich ein. Lebe nach deinen Vorstellungen und Bedürfnissen. Du bist wichtig!

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
Die liebe Arbeit…ein schwieriges Thema. Arbeiten wir nicht in dem Beruf der uns Freude bereitet, dann wird das ganze zur Schwerstarbeit. Möchtest du wirklich am Ende deines Lebens feststellen, dass du zu viel gearbeitet und zu wenig gelebt hast? Sei mutig, egal wie alt du bist, und suche dir den Job der zu dir passt. Schaffe dir damit auch im Beruf ein erfülltes Leben.

3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
In so vielen Situationen nehmen wir uns zurück. Wir unterdrücken unsere Gefühle um geliebt zu werden und nicht aus der Reihe zu tanzen. Dadurch machen wir uns aber kaputt. Habe den Mut deine Gefühle wahrzunehmen und sie auch zu zeigen. Sei traurig, sei wütend, sei ängstlich, sei glücklich, sei euphorisch… Je mehr Gefühle wir zulassen, desto lebendiger sind wir.

4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden gehalten.
Freunde sind Menschen die uns das ganze Leben lang begleiten – wenn es die richtigen sind. Umgib dich mit den Menschen die dich glücklich machen und dich unterstützen.

5. Ich wünschte, ich hätte mir mehr Freude gegönnt.
Gönne dir ab heute alles was dir gut tut und dir Freude bereitet. Liebe als wenn es kein morgen gäbe, lache bis dir der Bauch weh tut, reise und entdecke die Welt. Schaffe dir das Leben, dass du wirklich leben möchtest, und nicht das was andere von dir erwarten. Du hast nur ein Leben – und daraus darfst du das Beste für dich machen.

was zaehlt am ende

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